Für den Küchenbedarf der Gastronomie, Hotelerie und private Haushalte haben wir viele Produkte wie Reinigungsmittel, Putzgeräte, Putzschwämme, Putzrollen, Küchentücher und vieles mehr aus dem Hygienebedarf.
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Küchenbedarf, Küchenartikel und Zubehör für die Küchenhygiene
Tipps zur Küchenhygiene
Spülen von Hand ist heutzutage nicht empfehlenswert. Da man mit der Hand nicht so heiß wie eine Spülmaschine (60 bis 65 Grad) spülen kann werden auch nicht alle Keime vernichtet. Des weiteren sollte man Geschirrtücher täglich wechseln, Splübürsten täglich in der Spülmaschine waschen und Spülschwämme regelmäßig erneuern.
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Küche
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Küche wird ein Raum innerhalb einer Wohnung, einer gastronomischen Einrichtung oder einer Einrichtung zur Gemeinschaftsverpflegung bezeichnet, der vorwiegend zur Zubereitung und teilweise zur Lagerung von Speisen genutzt wird. Neben ihrer reinen Funktion als Ort der Zubereitung von Nahrung, ist die Küche im Laufe ihrer Entwicklungsgeschichte immer wieder ein bestimmendes Element der Entwicklung von Wohnformen und Abbild gesellschaftlicher Strukturen gewesen. Heute sind Küchen je nach Verwendungszweck und Hintergrund sehr differenziert und nicht nur als reine Kochlokation im Gebrauch. Waren Küchen früher reine Funktionsanlagen, sind heutige Küchen teilweise auch Ausdruck des persönlichen Lebensstils. Zur Grundausstattung moderner Privatküchen gehört neben Herd und Ofen auch eine Spüle, ein Kühlschrank sowie in zunehmenden Maße eine Mikrowelle und eine Geschirrspülmaschine. Spezielle Anforderungen an Sonderformen der Küche bedingen teilweise erhebliche Unterschiede in Ausstattung und Nutzung.
Lange Zeit waren Küche und Wohnraum untrennbar miteinander verbunden. Zum einen war oft die Küche der einzig beheizbare Raum, zum anderen konnte die Hausfrau während der Küchenarbeit die Kinder beaufsichtigen. Da Küchendämpfe Feuchtigkeit bedeuteten und zusammen mit den Gerüchen den Aufenthalt unangenehm werden ließen, nahm oftmals die Trennung zwischen Wohnbereich und Küchenbereich mehr und mehr zu. Kompaktere Bauweisen, die ab 1945 Einzug in die Architektur hielten, gaben Einbauküchen den Vorrang. Heutige Küchentechnik, zum Beispiel Dunstabzugshauben erlauben eine Rückkehr zur Verbindung von Wohnraum und Küche. Nicht nur Familienwohnungen, in denen die Gemeinsamkeit im Vordergrund steht, auch kleine Singlewohnungen, in denen optimale Raumnutzung ein wichtiges Kriterium ist verbinden Koch- und Wohnraum miteinander.
Vor allem in Wohngemeinschaften und Wohnheimen wird aus praktischen, Platz- und Geldgründen auf eine eigene Küche für jede Mietpartei verzichtet. Teuere Elektrogeräte, aber auch Geschirr und Besteck können effektiv von mehreren Parteien genutzt werden. Besonders in WGs wird aus der Küche oftmals das Zentrum gemeinsamen Beisammenseins. Besondere Ansprüche ist dabei auf die Sauberkeit und Ordnung eines jeden Benutzers zu stellen. Um eine möglichst normale Benutzbarkeit zu ermöglichen, sollte jeder in Eigenverantwortung die von ihm benutzten – und notfalls auch andere, liegengebliebene – Utensilien säubern und an den vorgesehenen Platz räumen.
Bereits zu Zeiten der Römer finden sich öffentliche Garküchen. In Rom wurden diese sogar bevorzugt zur Versorgung der Bevölkerung genutzt, da viele der großen Häuser keine individuellen Küchen enthielten.
Besonders an Pilgerwegen oder Reiserouten zu Handelszentren bildeten sich im Mittelalter einfache Gasthäuser, Schenken und Gasthöfe aus. Diese unterschieden sich aber kaum von den Küchen der üblichen Häuser der Bevölkerung und besaßen allenfalls größere und auf mehr Reisende ausgerichtete Einrichtungen und Werkzeuge.
Mit der französischen Revolution wurden viele der Küchenmeister des Adels arbeitslos und einige davon eröffneten in Folge Restaurationen, aus dem unser heutiger Begriff Restaurant abgeleitet wird. Es ist wahrscheinlich, dass bestimmte Unterschiede der Gastronomieküche und ihrer Einrichtung aus diesem Umstand abgeleitet ist.
Küchen, die zur gewerblichen Zubereitung von Speisen genutzt werden, unterliegen in den meisten Ländern Gesundheits- und Hygienevorschriften, deren Einhaltung in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Zudem ist eine effiziente Speisenzubereitung, auch unter Zeitdruck notwendig. Vor allen aus diesen Gründen, wird in der Gastronomie mehr Wert auf Funktion, als auf Design gelegt. Edelstahl ist ein in Profiküchen häufig anzutreffendes Material, da es hygienisch, dauerhaft und leicht zu reinigen ist.
Um die Effizienz zu steigern, gilt in Gastronomieküchen eine strikte Hierarchie und Aufgabenteilung. Ausgehend vom Küchenchef ist die Küchenbrigade sowohl in Ausbildungsebenen, als auch in Speisegruppen eingeteilt.
Die Notwendigkeit eine Vielzahl von Gerichten auf Wunsch des Gastes zuzubereiten hat in den meisten Restaurants das System des „Mise en place“ entstehen lassen, welches wiederum durch geeignete Einrichtungsgegenstände und Geräte unterstützt wird. Hierbei werden die Zutaten für alle Tagesgerichte auf der Karte vorbereitet, gerüstet und in geeigneten Behältern frisch gehalten, Gemüse werden teilweise bereits blanchiert etc. Dies erfordert bestimmte Spezialeinrichtungen in Gastronomieküchen um größere Mengen vorbereiteter Zutaten je nach Verwendungszweck gekühlt oder vorgewärmt an den Arbeitsplätzen der Köche zu halten. Dazu wurden so genannte „Gastronormbehälter“ entwickelt, deren Größen aufeinander aufbauen und die deswegen zum Beispiel gut in entsprechende Kühlwannen oder Wasserbäder passen.
Eine gewerblich geführte Küche gilt als Großküche, wenn sie täglich über 200 warme Essen kocht und mindestens acht Mitarbeiter bei Betriebszeit im Dienst hat.
Um innerhalb einer Restaurantkette dem Kunden einen möglichst einheitlichen und gleichbleibenden Service zu bieten, hat sich mit der Systemgastronomie eine Spezialform der gewerblichen Küchen herausgebildet. Ein standardisiertes und multipliziertes Konzept sowohl in der Küche als auch im Kundenbereich selbst ermöglichen eine Ökonomisierung und Vereinheitlichung des kompletten Restaurantbetriebes. Durch eine hierarchische Struktur werden Speisenangebot, Speisenzubereitung, Qualitätsansprüche, Preise, Corporate Identity und auch die Werbung vereinheitlicht und für jedes Restaurant der Kette vorgeschrieben. Neben den bekannten Systemgastronomie-Ketten im Fast-Food-Bereich gibt es auch eine Vielzahl von sogenannten Full-Service-Ketten, sowie auf bestimmte Standorte spezialisierte Systemgastronomieeinrichtungen.
Als Sonderform der modernen Gastronomieküche muss die Küche der Molekulargastronomie gelten, die besonders durch die Küche von Ferran Adrià in seinem Restaurant El Bulli bekannt geworden ist. Hierbei wird die traditionelle Zubereitung von Nahrung ersetzt durch chemisch/physikalische Vorgänge, bei denen Nahrungsmittel erzeugt werden. Der notwendige technologische Aufwand zum Beispiel zur Aufbewahrung von flüssigem Stickstoff (N2) oder zur Herstellung gesättigter Calciumchlorid-Lösungen, die hier verwendet werden) verhindert weitgehend, dass diese Sonderform der Küche in Privathaushalten genutzt wird.
Die ersten Küchen in Fluggeräten finden sich in den Großluftschiffen wie dem Zeppelin. Hier wurde noch ein mehrgängiges Menü für die Passagiere auf traditionelle Art in elektrischen Kochgeräten hergestellt, was in den ersten Passagierflugzeugen auf Grund des Platzbedarfs für eine herkömmliche Küche dieser Zeit nicht möglich war. Eine erste bekannte Küche in einem Flugzeug, bestand aus einer Kochplatte mit Spüle, die 1930 auf Anraten Werner Sells in eine Junkers Ju 52 für einen rumänischen Prinzen eingebaut wurde. Sell, der sich zunächst mit Konzepten zu Einbauküchen beschäftigte, wurde 1954 von Mitarbeitern der Lufthansa beauftragt, eine Küche für die Flugzeuge der neuen Atlantikstrecken der Lufthansa zu entwickeln. Die bisher bekannten, in den USA gefertigten Flugzeugküchen waren zu einfach für die Zwecke der Lufthansa. Durch überzeugende Konzepte und Ideen für die geplante Flugzeugküche, konnte sich Sell bald zu einem der führenden Herstellern von Flugzeugküchen entwickeln, die noch heute in einer großen Zahl von Flugzeugen eingebaut werden.[10]
Flugzeugküchen sind optimiert auf die Zubereitung von Speisen auf engstem Raum, sodass herkömmliche Kücheneinrichtungen und -materialen kaum Verwendung in Flugzeugküchen finden. Doch nicht nur der Platzbedarf ist ausschlaggebend für den Verzicht auf eine umfangreiche Einrichtung, auch würden Sicherheitsbestimmungen das Zubereiten einer vollständigen Mahlzeit verbieten.
Das Essen, vorbereitet, portioniert und oft tiefgekühlt von Caterern geliefert, wird in Dampfgarern, oder Mikrowellengeräten aufgewärmt und den Passagieren serviert. Die Zubereitung der im Flugzeug gereichten Speisen beginnt bis zu 72 Stunden vor Start der Maschine, die Versorgung mit Essen gehört zu den wichtigsten logistischen Aufgaben im Personenflugverkehr. Vorgaben der Fluggesellschaft, Passagierzahlen und Sonderbestellungen müssen koordiniert werden. Zudem werden zusammen mit den Speisen auch die Duty-Free-Artikel durch Caterer an Bord der Flugzeuge gebracht.
Die im Flugzeug notwendige Küchentechnik reduziert sich auf die Kühleinheit und Wärmgerät, zusammen meist Pantry genannt. In den meisten modernen Flugzeugen werden die Speisen direkt per Rollcontainer (Trolleys) und Behältern angeliefert. Eine Boeing 747-400 beispielsweise wird mit 114 Behältern, 102 Trolleys und 18 Öfen bestückt.[11]
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